Wertvolle Tipps für eine gelingende Stillzeit

Man sollte meinen stillen ist das leichteste der Welt. Es ist uns Frauen sozusagen mit in die Wiege gelegt worden. Nach der Geburt hält man sein Neugeborenes im Arm und wünscht sich nichts sehnlicheres als dieses winzige Wesen aus eigener Kraft ernähren zu können. Doch nicht immer verläuft die Stillzeit so reibungslos, wie man sie sich vorgestellt hat.

Da gibt es Sorgen zu Beginn, ob die Milch überhaupt einschießt und wann das passiert. Ist die Milch erst einmal da, hat man Schmerzen an den Brustwarzen und kann diese zu Beginn kaum ertragen. Viele verzagen dann und geben das Stillen auf. Auch das schreiende Kind an der Brust, schreckt viele Frauen ab weiterzustillen. Sie fühlen sich unter Druck. Das Gefühl funktionieren zu müssen, setzt viele werdende Mütter unter Stress und dieser ist für die Milchbildung Gift.

Damit der Start gelingt für stillende Mütter gibt es hier ein paar Tipps für eine reibungslosere und schöne Stillzeit.

Die ersten Stunden nach der Geburt

Mütter die gern stillen wollen, sollten sich bewusst machen, dass die ersten Stunden und Tage nach der Geburt die wichtigsten sind, um die Milchbildung anzuregen. Dies geschieht ganz natürlich durch das stetige Anlegen. Innerhalb der ersten 24 Stunden sollte das Kind acht- bis zwölfmal angelegt werden. Die Stillabstände dürfen nicht unter vier Stunden betragen. Wenn das Kind mehr als zwölfmal trinken möchte ist das natürlich kein Problem. Die Milchproduktion wird durch die ständige Bruststimulation in Gang gebracht.

Der Milcheinschuss dauert manchmal länger

Innerhalb von zwei bis fünf Tagen erfolgt bei regelmäßigem Anlegen der Milcheinschuss. Viele Frauen sind nach einer Geburt im Krankenhaus besorgt, wenn der Milcheinschuss nicht innerhalb eines Tages erfolgt. Manche Frauen lassen sich im Krankenhaus vor lauter Sorge, ihr Baby könnte zu schnell an Gewicht verlieren, sogar die erste Fertignahrung geben. Bitte nicht! Das Vertrauen in seinen Körper und der Mut es selber zu schaffen, sollten groß genug sein. Schließlich haben Sie die Schwangerschaft gemeistert und das war sicherlich auch nicht immer einfach!

Der Milcheinschuss kann zu Beginn sehr schmerzhaft sein. Die Brust fühlt sich unangenehm voll an. Der weibliche Körper produziert anfangs viel Milch. Mit der Zeit pendelt sich die Milchmenge ein und passt sich der Nachfrage des Kindes an. Ruhe und Geduld sind ausschlaggebend für einen guten Stillstart. Reife Muttermilch wird nach ca. 14 Tagen produziert. Man sollte die für sich bequemste Haltung beim Stillen einnehmen. Ob nun liegend, sitzend oder tragend das Kind stillen, Hauptsache man fühlt sich wohl und hat keine Schmerzen. Das Kind wird immer zur Brust, niemals die Brust zum Kind geführt, ansonsten sind Rückenschmerzen und wunde Brustwarzen vorprogrammiert.

Es wird Tage in der Stillzeit geben, da klappt es sehr gut und genauso wird es Tage geben, an denen es weniger gut klappt. Niemals aufgeben, es lohnt sich. Denn die Glückshormone, die bei der stillenden Mama und ihrem Kind produziert werden, lassen alle schlaflosen Nächte glücklich überstehen.

 

10 Tipps für stillende Mütter

Teile gern diesen Beitrag
2019-12-28